
Wenn Sie durch Ihren Garten gehen und eine auffällig grosse Hornisse sehen, fragen Sie sich vielleicht, ob es sich um die Asiatische Riesenhornisse handelt. Die invasive Art ist erstmals 2020 in Deutschland nachgewiesen worden – und löst seitdem viele Fragen aus. Dieser Artikel zeigt, wie Sie sie erkennen, was bei einem Stich zu tun ist und was die aktuellen Regeln zur Meldung und Bekämpfung bedeuten.
Grösse der Königin: bis zu 5 cm ·
Erstnachweis in Deutschland: 2020 (Nordrhein-Westfalen) ·
Stichwirkung: stark schmerzhaft, für Menschen ohne Allergie selten tödlich ·
Schutzstatus: besonders geschützt (Bundesartenschutzverordnung) ·
Hauptbeute: Honigbienen und andere Insekten
Kurzüberblick
- Die Asiatische Riesenhornisse (Vespa mandarinia) ist eine invasive Art, die in Europa und Nordamerika nachgewiesen wurde (Umweltbundesamt – invasive Arten).
- Ihr Stich ist sehr schmerzhaft, aber in der Regel nicht tödlich, es sei denn, es liegt eine Allergie vor oder es kommt zu Mehrfachstichen (HLNUG – Hornissenmeldung).
- Sie stellt eine ernsthafte Bedrohung für Honigbienenvölker dar und kann ganze Völker auslöschen (bienen.ch – Informationsblatt).
- Die Langzeitauswirkungen der Ausbreitung auf heimische Insektenpopulationen sind noch nicht vollständig absehbar.
- Ob sich die Art langfristig in Deutschland etablieren kann, hängt vom Erfolg der Bekämpfungsmassnahmen ab.
- Verschiedene Fallen‑ und Nestentfernungsmethoden werden derzeit noch auf ihre Wirksamkeit geprüft.
- Seit 24. März 2025 gilt die Asiatische Hornisse bundesweit als etablierte invasive Art – die Pflicht zur Beseitigung aller Exemplare entfällt (NLWKN Niedersachsen – Umstufung).
- Die Behörden setzen nun auf Management statt Früherkennung: Meldungen sind weiterhin erwünscht, aber nicht mehr zwingend (ArtenFinder Rheinland-Pfalz – Meldeaufruf).
Die wichtigsten Fakten zur Asiatischen Riesenhornisse im Überblick:
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Wissenschaftlicher Name | Vespa mandarinia |
| Herkunft | Ost‑ und Südostasien |
| Erstnachweis in Deutschland | 2020 in Nordrhein-Westfalen |
| Flügelspannweite | bis zu 7,5 cm |
| Königin‑Grösse | bis zu 5 cm |
| Arbeiterin‑Grösse | bis zu 3,5 cm |
| Nestgrösse | bis zu 60 cm Durchmesser |
| Schutzstatus | Besonders geschützt (Bundesnaturschutzgesetz) |
Wie erkennt man die Asiatische Riesenhornisse?
Die Asiatische Riesenhornisse (Vespa mandarinia) ist die grösste Hornissenart der Welt. Eine Königin erreicht eine Körperlänge von bis zu 5 cm, Arbeiterinnen werden etwa 3,5 cm gross. Die Flügelspannweite beträgt bis zu 7,5 cm. Im Vergleich dazu wird die heimische Europäische Hornisse (Vespa crabro) nur maximal 3,5 cm gross.
Die Riesenhornisse hat einen gelb‑ bis orangefarbenen Kopf und Thorax, während die Europäische Hornisse einen schwarz‑gelb gezeichneten Thorax aufweist. Der Hinterleib ist bei beiden schwarz mit gelben Binden – bei der Riesenhornisse aber insgesamt heller und grösser.
Welche Merkmale unterscheiden sie von heimischen Hornissen?
- Kopf und Thorax sind gelb‑ bis orangefarben, der Hinterleib schwarz mit gelben Binden (HLNUG – Erkennungsmerkmale).
- Grösse: Mit einer Körperlänge von bis zu 5 cm ist sie deutlich grösser als die heimische Hornisse.
- Stachel: Der Stachel ist dicker und kräftiger, was den Stich schmerzhafter macht.
Wie gross ist die Asiatische Riesenhornisse im Vergleich?
Ein direkter Vergleich mit der Europäischen Hornisse macht die Dimension klar: Die Riesenhornisse ist etwa 1,4‑mal so lang und wirkt insgesamt massiger. Das entspricht in etwa dem Grössenunterschied zwischen einer Hummel und einer Wespe.
Für Imker ist die Grösse ein wichtiges Erkennungsmerkmal: Eine ausgewachsene Königin kann fast so lang sein wie der Daumen eines erwachsenen Mannes.
Warum ist die Asiatische Hornisse so gefährlich?
Die Gefahr für den Menschen wird oft überschätzt. Die Asiatische Riesenhornisse ist nicht aggressiver als heimische Hornissen. Ihr Stich ist jedoch aufgrund des dickeren Stachels und des Giftcocktails schmerzhafter. Die eigentliche Bedrohung betrifft die heimische Tierwelt, insbesondere Honigbienen.
Während die direkte Gefahr für Menschen gering ist, kann ein einziger Schwarm Riesenhornissen innerhalb weniger Stunden einen gesamten Bienenstand auslöschen. Für Imker bedeutet das existenzielle Verluste.
Welche Gefahr geht von der Asiatischen Riesenhornisse für Menschen aus?
- Das Gift enthält Mastoparan und Phospholipase, die starke Schmerzen, Schwellungen und Rötungen verursachen (bienen.ch – Giftwirkung).
- Ein einzelner Stich ist für einen gesunden Menschen ohne Allergie in der Regel nicht tödlich. Lebensbedrohlich werden kann es bei Mehrfachstichen oder einer Allergie (anaphylaktischer Schock).
Warum ist sie eine Bedrohung für heimische Insekten?
- Eine einzelne Hornisse kann bis zu 40 Bienen pro Minute töten – ganze Völker werden innerhalb weniger Stunden vernichtet.
- Die invasive Ausbreitung bedroht die Biodiversität, weil sie heimische Insektenarten verdrängt.
Der Umweltbundesamt (Fachbehörde für invasive Arten) stuft die Art daher als prioritär zu managende invasive Art ein.
Was passiert, wenn eine Asiatische Hornisse sticht?
Ein Stich der Riesenhornisse ist extrem schmerzhaft – viele Vergleiche nennen ein Gefühl, als würde ein glühender Nagel in die Haut getrieben. Die medizinischen Folgen hängen von der Menge des injizierten Giftes und der individuellen Empfindlichkeit ab.
Wie wirkt das Gift der Asiatischen Riesenhornisse?
- Das Gift enthält Mastoparan und Phospholipase – Substanzen, die starke Schmerzen, Schwellungen und Rötungen hervorrufen.
- Bei Mehrfachstichen kann das Gift zu Kreislaufversagen führen. Todesfälle sind jedoch extrem selten und fast immer auf Allergien oder sehr viele Stiche zurückzuführen.
Erste Hilfe bei einem Stich
- Sofort die Wunde kühlen – am besten mit einem Kühlpad oder kaltem Wasser.
- Bei Anzeichen einer Allergie (Atemnot, Schwindel, Hautausschlag) sofort den Notruf wählen.
- Keine Hausmittel wie Essig oder Zwiebeln anwenden – das kann die Haut zusätzlich reizen.
Die Hessische Landesanstalt für Naturschutz (HLNUG) empfiehlt, bei einem Stich im Gesicht oder Halsbereich besonders vorsichtig zu sein und einen Arzt aufzusuchen.
Was tun, wenn man eine Asiatische Hornisse sieht?
Ruhe bewahren – das ist der wichtigste Rat. Die Hornisse meidet den Menschen normalerweise. Die folgenden Schritte sind sowohl für Ihre Sicherheit als auch für die Dokumentation der Ausbreitung wichtig.
Sollte man die Sichtung melden?
- Ja – auch nach der Umstufung ab März 2025 rät das Umweltbundesamt (Bundesoberbehörde), Funde den Unteren Naturschutzbehörden zu melden.
- In Hessen ist ein Foto zwingend erforderlich, sonst wird die Meldung verworfen (HLNUG – Meldepflicht).
- In Rheinland‑Pfalz nimmt der ArtenFinder (Meldeportal der Landesregierung) weiterhin Meldungen auf.
Darf man das Nest selbst entfernen?
- Nein – eine eigenständige Nestentfernung ist in Deutschland nicht erlaubt. Dafür sind speziell geschulte Schädlingsbekämpfer oder Imker zuständig.
- Die Kosten trägt in der Regel der Grundstückseigentümer, aber es gibt regionale Unterschiede.
Wie verhält man sich bei einer Begegnung?
- Ruhig bleiben, keine hektischen Bewegungen, das Tier nicht bedrängen.
- Nicht nach der Hornisse schlagen – das macht sie aggressiv.
- Sich langsam zurückziehen und die Flugrichtung beobachten, um das Nest zu finden.
„Sichtungen der Asiatischen Hornisse sind umgehend der zuständigen Naturschutzbehörde zu melden.“
– Pressemitteilung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW
Wie viel Strafe droht, wenn man eine Asiatische Hornisse tötet?
Die Asiatische Riesenhornisse ist in Deutschland besonders geschützt – das gilt auch für die invasive Art. Wer sie ohne Genehmigung tötet oder ihr Nest zerstört, begeht eine Ordnungswidrigkeit.
Warum sind Hornissen geschützt?
- Das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) stellt alle heimischen Hornissenarten unter Schutz – und seit der Einstufung als invasive Art auch die Asiatische Riesenhornisse.
- Der Schutz dient dem Erhalt der Biodiversität und verhindert unkontrollierte Bekämpfungsaktionen.
Wie hoch sind die Bußgelder in Deutschland?
- Bußgelder können bis zu 65.000 Euro betragen (Stand 2023, je nach Bundesland), da das Töten einer besonders geschützten Art als schwere Ordnungswidrigkeit gilt.
- Ausnahmen sind nur mit behördlicher Genehmigung zur Nestentfernung möglich.
Die genaue Höhe variiert je nach Bundesland. In Nordrhein‑Westfalen, dem ersten Nachweisort, wird besonders streng geahndet.
Ein Hornissennest zu zerstören kann teurer werden als ein neues Auto – dieses Risiko sollte jeder Grundstücksbesitzer kennen. Lieber einen Fachmann beauftragen.
Vier Grössen, eine klare Unterscheidung: Die Asiatische Riesenhornisse hebt sich in allen Dimensionen deutlich von der heimischen Hornisse ab.
| Merkmal | Asiatische Riesenhornisse | Europäische Hornisse |
|---|---|---|
| Körperlänge Königin | bis 5 cm | bis 3,5 cm |
| Körperlänge Arbeiterin | bis 3,5 cm | bis 2,5 cm |
| Kopffarbe | gelb‑orange | schwarz‑gelb |
| Thoraxfarbe | orangebraun | schwarz |
| Stichstärke (subjektiv) | sehr schmerzhaft | schmerzhaft |
| Aggressivität | gering (Menschen gegenüber) | gering |
| Gefahr für Bienen | sehr hoch | gering |
Das Muster ist eindeutig: Die Riesenhornisse ist nicht nur grösser, sondern vor allem eine ganz andere Gefahr für die Imkerei. Für die reine Identifikation reicht der Blick auf Kopf‑ und Thoraxfärbung.
Vor‑ und Nachteile des Umgangs mit der Asiatischen Riesenhornisse
Upsides
- Frühe Meldung ermöglicht gezielte Nestentfernung und verlangsamt die Ausbreitung.
- Die Art ist nicht aggressiver als heimische Hornissen – Panik ist unbegründet.
- Schutz durch BNatSchG verhindert übereifrige Tötungen und bewahrt das ökologische Gleichgewicht.
Downsides
- Hohe Bußgelder bis 65.000 Euro schrecken ab, erschweren aber auch spontane Hilfe für Imker.
- Nach der Umstufung (März 2025) ist die behördliche Pflicht zur Nestentfernung entfallen – wer zahlt, bleibt oft unklar.
- Laien verwechseln die Riesenhornisse leicht mit der heimischen Hornisse und melden Falschmeldungen.
Schritt‑für‑Schritt: Was tun, wenn Sie eine Asiatische Riesenhornisse entdecken?
- Ruhe bewahren – keine hektischen Bewegungen, das Tier nicht bedrängen.
- Abstand halten – mindestens 2 m Sicherheitsabstand einhalten.
- Foto machen – mit dem Smartphone aus sicherer Distanz ein klares Bild aufnehmen.
- Fundort notieren – genaue Adresse, Datum und Uhrzeit festhalten.
- Meldung absetzen – an die zuständige Naturschutzbehörde oder über ein Meldeportal (z. B. ArtenFinder RLP).
- Nest nicht anfassen – eigenständige Entfernung ist verboten und gefährlich.
- Fachkraft beauftragen – bei einem Nest kontaktieren Sie einen Imker oder Schädlingsbekämpfer mit behördlicher Genehmigung.
Zeitleiste: Ausbreitung der Asiatischen Riesenhornisse
- : Erster Nachweis der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) in Frankreich, vermutlich mit Warentransporten aus Asien.
- : Die Asiatische Riesenhornisse (Vespa mandarinia) wird erstmals in Nordamerika gesichtet (British Columbia, Kanada).
- : Erster bestätigter Nestfund der Riesenhornisse in den USA (Washington State).
- : Erster Nachweis der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) in Deutschland (Nordrhein‑Westfalen).
- : Weitere Funde in Deutschland – unter anderem in Herne (NRW).
- : Fortgesetzte Überwachung und Bekämpfungsmassnahmen in betroffenen Regionen.
- : Bundeseinheitliche Umstufung von Früherkennung auf Management; Melde‑ und Beseitigungspflicht entfällt (NLWKN Niedersachsen – Umstellung).
Die Implikation: Die Art gilt nun als etabliert. Das bedeutet nicht, dass man nichts tun soll – aber die Strategie wechselt von Ausrottung zu Koexistenz mit begrenztem Management.
Bestätigte Fakten und was unklar bleibt
Bestätigte Fakten
- Vespa mandarinia ist eine invasive Art, die in Europa und Nordamerika nachgewiesen wurde (Umweltbundesamt).
- Ihr Stich ist sehr schmerzhaft, aber in der Regel nicht tödlich – ausser bei Allergie oder Mehrfachstichen (HLNUG).
- Sie stellt eine ernsthafte Bedrohung für Honigbienenvölker dar (bienen.ch).
- In Deutschland ist die Art rechtlich geschützt; Tötung ohne Genehmigung kann mit hohen Bußgeldern belegt werden (NLWKN).
Was unklar ist
- Die Langzeitauswirkungen der Ausbreitung auf heimische Insektenpopulationen sind noch nicht absehbar.
- Ob sich die Art langfristig in Deutschland etabliert, ist offen.
- Die Wirksamkeit von Fallen‑ und Nestentfernungsmethoden wird weiter erforscht.
Stimmen zur Asiatischen Riesenhornisse
„Die Asiatische Hornisse ist eine ernsthafte Bedrohung für unsere heimischen Honigbienen und Wildinsekten.“
– NABU‑Experte für invasive Arten
„Ein einzelnes Nest kann innerhalb weniger Wochen einen ganzen Bienenstand vernichten – das bedeutet existenzielle Verluste für Imker.“
– Deutscher Imkerverband, Stellungnahme 2024
„Sichtungen der Asiatischen Hornisse sind umgehend der zuständigen Naturschutzbehörde zu melden.“
– Pressemitteilung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW
Die Asiatische Riesenhornisse ist kein Killerinsekt, das Menschen jagt – aber sie ist eine ernsthafte ökonomische und ökologische Herausforderung für die Imkerei. Die Umstellung von Früherkennung auf Management im März 2025 bedeutet einen Paradigmenwechsel: Statt jedes Nest zu beseitigen, konzentrieren sich die Behörden nun auf Kontrolle an Brennpunkten. Für Imker in betroffenen Gebieten ist die Konsequenz klar: Sie müssen ihre Bienenvölker schützen – durch frühzeitige Meldung, Überwachung der Fluglöcher und enge Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden. Wer die Hornisse dagegen einfach ignoriert, riskiert den Verlust seiner Völker.
Häufig gestellte Fragen
Wie breitet sich die Asiatische Riesenhornisse in Deutschland weiter aus?
Bisher sind Einzelfunde in NRW bekannt; die Art breitet sich langsam aus, wahrscheinlich über Transportwege und natürliche Flugdistanzen.
Kann die Asiatische Riesenhornisse in Deutschland überwintern?
Ja, begattete Königinnen können in frostgeschützten Verstecken überwintern; die Art gilt als etablierungsfähig in milden Lagen.
Welche Farbe hat die Asiatische Riesenhornisse?
Kopf und Thorax sind gelb- bis orangebraun, der Hinterleib ist schwarz mit gelben Binden – ähnlich der heimischen Hornisse, aber insgesamt heller.
Sind alle Hornissen in Deutschland geschützt?
Ja, alle einheimischen Hornissenarten sowie die invasiven Arten unterliegen dem Bundesnaturschutzgesetz; Tötung und Störung sind nur mit Ausnahmegenehmigung erlaubt.
Was ist der Unterschied zwischen Asiatischer Hornisse (Vespa velutina) und Asiatischer Riesenhornisse (Vespa mandarinia)?
Vespa velutina ist kleiner (Königin bis 3 cm), hat einen schwarzen Thorax und ist die in Europa verbreitete invasive Art. Vespa mandarinia ist deutlich grösser (Königin bis 5 cm) und bisher nur in Nordamerika und Asien nachgewiesen.
Welche Meldestelle ist für Sichtungen der Asiatischen Hornisse zuständig?
In Deutschland sind die Landesämter für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz der jeweiligen Bundesländer zuständig; oft gibt es auch spezielle Meldeportale wie das „Artenspürhund“-Projekt.
Quellen: Umweltbundesamt (Fachbehörde für invasive Arten) · HLNUG Hessen (Naturschutzbehörde) · NLWKN Niedersachsen (Landesbetrieb) · ArtenFinder Rheinland‑Pfalz (Meldeportal) · bienen.ch (Schweizer Imkerverband) · Kanton Solothurn (Behörde) · Stadt Bern (Umweltamt) · Kanton Aargau (Umweltabteilung) · Kanton Basel‑Stadt (Bau‑ und Umweltdirektion)
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